Sri Lanka zerstört 359 Elefanten-Stoßzähne

Dienstag, 26 Januar, 2016
Hamburg

Heute Morgen hat Sri Lanka 359 Elefanten-Stoßzähne in seiner Hauptstadt Colombo zerstört. Die Stoßzähne stammen alle von gewilderten afrikanischen Elefanten und waren von Sri Lanka beschlagnahmt worden.

„Alle 15 Minuten wird ein Elefant getötet; der illegale Elfenbeinhandel höhlt Recht und Gesetz aus und bereichert kriminelle Syndikate. Das Abschlachten der Elefanten muss aufhören“, so Robert Kless, IFAW-Kampagnenleiter in Deutschland (International Fund for Animal Welfare). „Mit dieser Aktion verhindert Sri Lanka, dass das Elfenbein in den Handel kommen könnte und setzt ein starkes Zeichen gegen Wilderei und illegalen Elfenbeinhandel“.

Das heute zerstörte Elfenbein mit einem Gewicht von 1.529 Kilogramm wurde 2012 in einer aus Kenia stammenden Ladung von Baumstämmen gefunden und von den Zollbehörden Sri Lankas beschlagnahmt.

„Der illegale Wildtierhandel ist mit geschätzten 19 Milliarden Dollar Gewinn eines der lukrativsten kriminellen Geschäfte weltweit. Er rangiert in einer Liga mit internationalen Verbrechen wie dem Handel mit Drogen, Menschen, Öl und der Produktpiraterie“ so Kless weiter. „Für diesen Handel streben jährlich bis zu 50.000 Elefanten. Das Elfenbein wird vor allem nach China und Thailand geschmuggelt, aber auch in die USA und nach Europa. Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass das Gemetzel nachlässt“.

„Die Elefanten können nur geschützt werden, wenn sich Alle dem Kampf gegen den illegalen Wildtierhandel anschließen und die Schutzanstrengungen in den Lebensräumen der Dickhäuter vergrößert werden. Auf beiden Feldern spielt die Bundesregierung eine wichtige Rolle, der sie gerecht werden muss“, fordert Kless.

Laut der Weltnaturschutzunion IUCN  gibt es derzeit noch 470.000 Afrikanische Elefanten, 2006 war der Bestand noch auf 550.000 geschätzt worden.

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