Sechs Fotos von illegalem Wildtierschmuggel, die die grausame Realität dieses Verbrechens zeigen

  1. Moskau: Eine russische Staatsbürgerin kam aus Indonesien mit einem Koffer zurück, der randvoll mit 108 exotischen Tieren war. Ihr Gepäck enthielt einen silbernen Gibbon, Zwergloris, eine Marmorkatze (siehe Foto) und eine Vielzahl von Reptilienarten, unter anderem Schlangen, Eidechsen, Schildkröten und viele mehr. Illegaler Wildtierhandel ist nicht nur ein Verbrechen in Bezug auf Tierarten, die für Produkte wie Elfenbein, Horn oder Pelz gewildert werden. Viele Arten werden illegal in der Wildnis gefangen, um auf dem Haustiermarkt verkauft zu werden und ein Leben in Käfigen weit weg von ihrem natürlichen Lebensraum zu fristen. Die meisten überleben nicht einmal die Reise zu ihrem endgültigen Bestimmungsort.Eine Marmorkatze, die aus den Fängen von Schmugglern befreit wurde. ©Russian Federal Customs Service
  2. Trinidad und Tobago: Drei korrupte Polizeibeamte wurden verhaftet, weil sie über eintausend geschützte Tiere, einschließlich dieses Kapuzineräffchens, von venezolanischen Wildtierschmugglern gestohlen hatten. Trinidad war einer der ersten Orte, an denen der IFAW Schulungen zur Bekämpfung des illegalen Wildtierhandels durchführte und mit Vollziehungsbeamten gegen Korruption kämpfte.Ein Kapuzineraffe, der aus den Händen von Schmugglern gerettet wurde. ©Zoological Society of Trinidad and Tobago

  3. Moskau: Zollbeamte beschlagnahmten acht seltene und vom Aussterben bedrohte Gerfalken von einem Passagier, der versuchte, sie in Reisetaschen aus Russland zu schmuggeln. Die Vögel wurden in das Greifvogel-Rehabilitationszentrum des IFAW in Moskau gebracht, wo sie behandelt wurden, bis sie genug Kraft gesammelt hatten, um wieder ausgewildert zu werden.wild. Beschlagnahmte Gerfalken in Russland.

  4. Indien: Ein Team des IFAW und seiner Partnerorganisation, dem Wildlife Trust of India (WTI), deckte einen Handel mit getrockneten Waran-Penissen auf, die als Glücksbringer auf der ganzen Welt von indischen okkulten Priestern verkauft werden. Um die Penisse zu „ernten“ (die unter dem Deckmantel einer „Wurzel“ verkauft werden, die Hatha Jodi genannt wird) muss der Bereich um den Penis des noch lebenden Warans verbrannt werden, der so gezwungen wird, ihn aus seinem Körper zu stülpen. Er wird dann mit einem scharfen Messer herausgeschnitten und der Waran stirbt einen qualvollen Tod. Der IFAW hat gemeinsam mit dem WTI seit den ersten Funden eine Online-Kampagne gestartet, um die Verwendung von tierischen Produkten zu Glaubens- oder okkulten Zwecken in Indien zu beenden.Waran-Penisse, die unter dem Deckmantel einer Wurzel namens Hatha Jodi verkauft werden. ©IFAW-Wildlife Trust of India

  5. Kairo: Sicherheitsbeamten gelang es, einen Passagier zu stoppen, der versucht hatte, 41 Wanderfalken nach Bahrain zu schmuggeln. Um zu verhindern, dass die Vögel ihre Augen öffnen und in Panik geraten, nähten ihnen die Schmuggler die Augen mit chirurgischen Fäden zu. Der IFAW hat über 45 Anti-Schmuggel-Schulungen mit Zoll-, Polizei- und Wildtierbeamten in Nordafrika und dem Mittleren Osten durchgeführt, damit sie sich Fähigkeiten aneignen, um geschmuggelte Wildtiere in der Region effektiv entdecken und beschlagnahmen zu können.Ein Wanderfalke, der am Flughafen in Bahrain konfisziert wurde.

  6. Vietnam: Ein totes Schuppentier schwimmt in einem großen Einmachglas voller Tee oder einer anderen Flüssigkeit, um als Delikatesse konsumiert zu werden. Schuppentiere haben die zweifelhafte Ehre, das am meisten gewilderte und illegal gehandelte Säugetier der Welt zu sein. Über eine Million Schuppentiere wurden allein in den letzten zehn Jahren gewildert und geschmuggelt. Der IFAW arbeitete auf der letztjährigen Artenschutzkonferenz (CITES) unermüdlich mit Partnern zusammen, um den Schutz für alle acht Schuppentierarten zu sichern und ihren internationalen Handel zu verbieten. Ein totes Schuppentier, das in einem Einmachglas mit Flüssigkeit schwimmt. ©Save Vietnam's Wildlife

Der IFAW arbeitet auf der ganzen Welt daran, Vollzugsbeamte vor Ort auszubilden, damit sie illegalen Wildtierhandel besser erkennen und sicher damit umgehen können. Wir arbeiten auch mit Online-Handelsplätzen zusammen, um den illegalen Wildtierhandel im Netz einzudämmen und so Schmuggler davon abzuhalten, ihre Produkte an ein globales Publikum zu verkaufen. Wir arbeiten daran, Touristen, Reisende und die Öffentlichkeit über die negativen Auswirkungen aufmerksam zu machen, die der illegale Wildtierhandel auf die Wildtierpopulationen, die Stabilität des Ökosystems und die menschliche Sicherheit ausübt. Durch einen ganzheitlichen Ansatz bekämpft der IFAW die Wildtierkriminalität von der Quelle bis zum Verbraucher, stärkt die Vollzugsbehörden und verringert die Nachfrage, damit die Zukunft der Wildtiere gesichert ist.

Tracy Bain

Erfahren Sie mehr über die Arbeit des IFAW im Kampf gegen die Wilderei.

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Experten

Azzedine Downes, Präsident und CEO
Präsident und CEO
Céline Sissler-Bienvenu,Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Dr. Elsayed Ahmed Mohamed, Regionaldirektor Mittlerer Osten
Regionaldirektor Mittlerer Osten
Dr. Joseph Okori, Regionaldirektor Südliches Afrika und Programmdirektor Natursc
Regionaldirektor Südliches Afrika und Programmdirektor Naturschutz
Dr. Maria (Masha) N. Vorontsova, Regionaldirektorin Russland und GUS
Regionaldirektorin Russland und GUS
Faye Cuevas, Esq., Vizepräsidentin
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Grace Ge Gabriel, Regionaldirektorin Asien
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Kelvin Alie, IFAW Vizepräsident Natur- und Tierschutz
Vizepräsident
Rikkert Reijnen, Programmdirektor Wildtierkriminalität
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Robert Kless, Leiter IFAW Deutschland
Leiter IFAW Deutschland
Staci McLennan, Regionaldirektorin Europäische Union
Staci McLennan, Regionaldirektorin Europäische Union
Tania McCrea-Steele, Leiterin der Kampagne gegen illegalen Online-Wildtierhandel
Leiterin der Kampagne gegen illegalen Online-Wildtierhandel, IFAW Großbritannien
Vivek Menon, IFAW Senior-Berater Strategische Partnerschaften
Senior-Berater für Strategische Partnerschaften und Philanthropie