IFAW startet #OneActForAll zum Erhalt des Endangered Species Act in USA

Mit Unterstützung von mehr als zwanzig prominenten Fürsprechern haben wir in den USA die Kampagne #OneActForAll gestartet. Damit beziehen wir Stellung und setzen uns gemeinsam für den Erhalt des US-amerikanischen Endangered Species Act (ESA, Gesetz zum Schutz bedrohter Arten) ein.

Wenn es darum geht, Wildtiere vor dem Aussterben zu bewahren, setzt der ESA in den USA Maßstäbe. Doch bestimmte Interessengruppen lehnen das Gesetz ab, weil es gefährdete Tier- und Pflanzenarten vor deren bedrohlichen Geschäftspraktiken schützt. Die Gegner des ESA haben Verbündete in Washington und verfügen über viel Geld. Entsprechend ist das Gesetz in den letzten Jahren vom Kongress attackiert worden.

Unter dem Vorwand, das Gesetz „vereinfachen“, „modernisieren“ und „reformieren“ zu wollen, sollen gegen den Umweltschutz gerichtete Maßnahmen symbolträchtige Arten wie der Wolf ins Visier nehmen. Die Lobbyisten wollen außerdem den Schutz gefährdeter Tierarten im Ausland abbauen und die entscheidende Rolle von Wissenschaftlern, nationalen Behörden, Gerichten und der Öffentlichkeit bei Umsetzung und Durchsetzung des ESA abschaffen.

Prominente setzten sich gemeinsam mit dem IFAW für den Endangered Species Act ein

Diese kurzsichtigen Maßnahmenvorschläge lassen die beeindruckende Erfolgsbilanz des ESA bei der Rettung bedrohter Arten völlig außer Acht – ebenso den Umstand, dass der Artenschutz sich im Hinblick auf Ökosystemleistungen und Artenvielfalt bezahlt macht. Gegen den ESA gerichtete Gesetzesinitiativen berücksichtigen nicht, dass mit der Einstellung der Schutzmaßnahmen für Schlüsselarten – wie etwa den Wolf – eine ökologisch katastrophale Kettenreaktion in Gang gesetzt wird, durch die künftigen Generationen einige der symbolträchtigsten Wildtierarten verlorengehen.    

Der IFAW braucht den ESA, um Tierarten auf der ganzen Welt schützen zu können, vom afrikanischen Löwen bis zum Schuppentier. Das Gesetz nützt Mensch und Tier gleichermaßen. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes  #OneActForAll – ein Gesetz für alle.

Wird der Endangered Species Act aufgeweicht, hat das katastrophale Folgen für uns alle.  Deshalb setzen wir alles daran, dies zu verhindern.

Carson Barylak

Erfahren Sie mehr über die politische Arbeit des IFAW zum Schutz bedrohter Arten.

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Experten

Azzedine Downes, Präsident und CEO
Präsident und CEO
Beth Allgood, IFAW Länderdirektorin USA
Länderdirektorin USA
Céline Sissler-Bienvenu,Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Cynthia Milburn, Senior-Beraterin Strategieentwicklung
Senior-Beraterin Strategieentwicklung
Dr. Joseph Okori, Regionaldirektor Südliches Afrika und Programmdirektor Natursc
Regionaldirektor Südliches Afrika und Programmdirektor Naturschutz
Faye Cuevas, Esq., Vizepräsidentin
Vizepräsidentin
Grace Ge Gabriel, Regionaldirektorin Asien
Regionaldirektorin Asien
Kelvin Alie, IFAW Vizepräsident Natur- und Tierschutz
Vizepräsident
Patrick Ramage, Programmdirektor Meeresschutz
Programmdirektor Meeresschutz
Rikkert Reijnen, Programmdirektor Wildtierkriminalität
Programmdirektor Wildtierkriminalität