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Robbenausstellung

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ROTES EIS - die kanandische Robbenjagd

Jedes Jahr im Frühling findet an der Ostküste Kanadas eines der großartigsten Naturschauspiele der Erde statt. Hunderttausende von Sattelrobbenweibchen sammeln sich auf dem Packeis, um von Ende Februar bis Mitte März ihre Jungen zur Welt zu bringen.

Die neugeborenen Robben entwickeln sich dank der stark fetthaltigen Muttermilch innerhalb von 10 Tagen zu wohlgenährten, flauschigen Jungtieren, den sogenannten "Whitecoats".

Nach etwa 16 Tagen verlieren sie ihr weißes Fell und bekommen dafür ein silbrig glänzendes, schwarz-geflecktes Fell. Dieses Fell macht sie zum Objekt der Begierde. Nun kommen die Jäger. Mit Booten, Hubschraubern und Schneemobilen, bewaffnet mit Knüppeln und Gewehren. Das unberührte Paradies verwandelt sich in ein Schlachthaus.

Die kanadische Regierung behauptet steif und fest, dass die Robbenjagd eine Tierverwertung wie jede andere sei. Sie ist der Ansicht, dass die Jagd zwar nicht schön sein mag, aber im Grunde würde auf dem Eis nichts anderes passieren als in einem Schlachthof. Der einzige Unterschied sei, dass das Schlachten auf dem Eis nicht hinter verschlossenen Türen stattfindet. Ich habe allerdings unglaubliches Leid beobachten müssen. Nirgendwo auf der Welt würde diese Vorgehen toleriert werden.“

Ian Robinson, britischer Veterinär.

Die jährlichen Fangzahlen für Sattelrobben liegen oft weit über 300.000 Tieren. Seit 1996 wurden mehr als 3 Millionen Robben getötet, 1 Million alleine in den Jahren 2003 bis 2005. Wozu? Welchen Nutzen hat das jährliche Abschlachten. Wem dient es wirklich und welche fadenscheinigen Erklärungen gibt es dafür?

Mit seiner Sonderausstellung „Rotes Eis“ liefert der IFAW Fakten und Hintergründe zur größten, kommerziellen Jagd von Meeressäugern weltweit. Die Ausstellung bezieht Position, informiert anschaulich anhand von Bildtafeln, Filmen und Texten, bietet Möglichkeiten zu handeln und aktiv zu werden. Informieren sie sich hier.

Alle wichtigen Informationen zur Robbenausstellung auf einen Blick