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Japans Walfänger töten 680 Wale

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15 April 2009

(Shimonoseki/Japan) - Mit dem Fleisch von 680 Walen kehrte das Mutterschiff der japanischen Walfangflotte, die „Nishin Maru“, gestern in seinen Heimathafen zurück. Seit letztem Herbst hatten die Walfänger 679 Zwergwale und einen Finnwal getötet. Die Wale hatten sie im Walschutzgebiet rund um die Antarktis erlegt.

 

Ursprünglich hatte die japanische Regierung eine Fangquote von 935 Zwergwalen und 50 der bedrohten Finnwale festgesetzt. Mit Hilfe der vorgeschobenen Wissenschaft umgeht Japan das seit 1986 geltende Walfangverbot. Seither hat Japan über 13.000 Wale getötet.

„Zahlreiche internationale Rechtsgutachten belegen, dass der japanische Walfang illegal ist,“ sagt Andreas Dinkelmeyer, Pressesprecher des IFAW-Deutschland. „Die Weltgemeinschaft darf die fortgesetzte Missachtung internationaler Abkommen nicht länger hinnehmen. Japans Regierung muss den Walfang sofort einstellen.“

In den letzten Jahren hatte der IFAW mehrere unabhängige internationale Rechtsexperten zu Foren in Paris, London und Sydney eingeladen. Die Experten waren sich einig, dass der japanische Walfang mehrere internationale Abkommen verletzt, darunter die Regularien der IWC, das Antarktis Schutzabkommen und das Washingtoner Artenschutzüberein-kommen (WA oder CITES).

Für weitere Informationen, Interviews oder Bildmaterial:
Andreas Dinkelmeyer
Tel. 040-866 500 15
Mobil: 0173 – 622 75 39
E-mail: adinkelmeyer@ifaw.org

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Dieser Wal stirbt im Namen der Wissenschaft - so jedenfalls nennt es die japanische Regierung Foto © IFAW