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EU will Vermarktung in allen Mitgliedsstaaten verbieten

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24 November 2006

(Brüssel) - Was einzelne Mitgliedsländer schon eingeführt haben, soll auf die ganze EU ausgeweitet werden: ein Verbot für die Verarbeitung und Vermarktung von Hunde- und Katzenfellen. Dies teilte der EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, Markos Kyprianou, auf einer Pressekonferenz in Brüssel mit.

„Wir haben von den EU-Verbrauchern eine deutliche Botschaft bekommen. Sie halten es für inakzeptabel, Katzen und Hunde wegen ihres Fells zu züchten,“ sagte Kyprianou.
 
Verbraucher würden oft getäuscht, indem die Felle als Synthetik-Pelze oder als Produkte anderer Tiere ausgegeben werden. Nicht selten fehlte jede Art von Deklaration.
 
In Asien werden nach Informationen des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) jedes Jahr zwei Millionen Katzen und Hunde für den europäischen Markt aufgezogen und getötet.


Für weitere Informationen, Interviews oder Bildmaterial:
Ulrich Schnapauff (IFAW, Germany)
Tel. +040-5554434
E-mail: uschnapauff@ifaw.org