18 November 2007
(Shimoniseki, Japan) - Heute Morgen stach die japanische Walfangflotte in See. In dieser Walfangsaison, die bis Sommer 2008 andauern wird, wollen sie über 1400 Wale töten, angeblich für wissenschaftliche Zwecke. Darunter sind erstmals auch 50 Buckelwale, die in der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet eingestuft sind.
Seit 1986 töteten japanische Walfänger über 10.500 Wale unter dem
Deckmantel der Wissenschaft. Während der diesjährigen Tagung der Internationalen
Walfangkommission (IWC) stellte die wissenschaftliche Kommission fest, dass das
nun seit 18 Jahren andauernde japanische wissenschaftliche Walfangprogramm
(JARPA) keine wertvollen Beiträge zum Wissen über Wale hinzugefügt hat. Auch
nicht über die am intensivsten bejagten Walart, den Zwergwalen, von denen bisher
knapp 10.000 durch japanische Harpunen starben.
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Andreas Dinkelmeyer (IFAW, Germany)
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Ein Walfangschiff legt ab. Die
japanische Walfangflotte will bis Sommer 2008 über 1.400 Wale für angeblich
wissenschaftliche Zwecke töten. Darunter sind erstmals auch 50 der gefährdeten
Buckelwale. Das Fleisch der Tiere landet auf den Fischmärkten
Japans.
Foto © IFAW












