1 Juli 2008
(Brüssel, Belgien) - Für ein EU-weites Handelsverbot für Robbenprodukte demonstrieren heute ab 13 Uhr Bürger aus ganz Europa vor dem Gebäude der EU-Kommission in Brüssel. Die Kundgebung wird organisiert vom IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds), HSI (Humane Society International), GAIA (Global Action in the Interest of Animals) und dem europäischen Dachverband Eurogroup for Animals. Mehr als 50 weitere Tierschutzorganisationen unterstützen die Demonstration, es werden Teilnehmer aus vielen EU-Staaten erwartet, darunter Deutschland, Polen, Frankreich, die Niederlande, Belgien, Ungarn, Slowakei und Spanien.
„Die Tatsache, dass so viele Menschen aus ganz Europa hierher kommen, um zu demonstrieren, zeigt, wie stark hier die Opposition gegen die Robbenjagd ist,“ so Dr. Ralf Sonntag, Leiter der europäischen Robbenkampagne des IFAW. „Europäer wollen ein EU-weites Handelsverbot, da das das einzige Mittel ist, das helfen kann, die Robbenjagd zu beenden.“
Gestern abend um 20 Uhr beendete die kanadische Regierung offiziell die
diesjährige Robbenjagd. Nach letzten, vorläufigen Angaben des kanadischen
Fischereiministeriums wurden ca. 206.456 Sattelrobben getötet, die erlaubte
Quote betrug 275.000. Die endgültigen Statistiken werden erst im November
veröffentlicht. Nicht gezählt werden die Robben, die verletzt werden, aber dann
ins Wasser flüchten und ertrinken. Dies können je nach Wetterlage zwischen
5 und 50 Prozent der Jungtiere sein.
Für weitere Informationen, Interviews oder Bildmaterial:
Dörte von der Reith (IFAW, Germany)
Mobil: +0160 – 9048 6493
Andreas Dinkelmeyer (IFAW, Germany)
Tel. +040-866 500 15
Mobil: +0173 – 622 75 39
E-mail: adinkelmeyer@ifaw.org
Nach berlin wird nun in Brüssel für ein europaweites Handelsverbot für Robbenprodukte demonstriert. Die Mehrheit der Bürger in allen EU-Staaten befürwortet solch ein Handelsverbot. Foto © IFAW












