28 Mai 2008
(Peking, China) - Auf Anfrage der chinesischen Regierung schickte der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) eine erste Ladung mit Hilfsgütern in die Stadt Mianyang, nahe des Erdbeben-Epizentrums. Ziel des IFAW ist es, sowohl den Menschen als auch den Tieren in der Krisenregion zu helfen. „Ein Tier ist in vielen Fällen das einzige, was den Menschen geblieben ist,“ so Grace Ge Gabriel, Leiterin des IFAW-Büros in Asien. „Egal, ob es Haustiere sind, die Trost spenden oder Vieh, das für eine Grundversorgung unverzichtbar ist – es ist wichtig, diese Tiere für die Menschen zu retten.“
Zusätzlich zu den Hilfslieferungen hat der IFAW ein Expertenteam bereitgestellt, das auf die Rettung von Tieren aus Katstrophensituationen spezialisiert ist. Zu dessen Aufgaben gehört das Aussenden von Such- und Rettungstrupps, die Versorgung mit Medizin und Ausrüstung und das Impfen von Tieren, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Bereits beim Erdbeben in Kobe, Japan, beim Tsunami und nach dem Hurrikan Katrina in den USA leistete der IFAW Katastrophenhilfe.
Ein Vertreter der Stadt Mainyang bedankte sich beim IFAW für die schnelle Hilfe und versprach, die Hilfsgüter sofort an die Opfer in der Krisenregion zu verteilen.
Für weitere Informationen, Interviews oder Bildmaterial:
Dörte von der Reith (IFAW, Germany)
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Helfer bergen verschüttete Haustiere aus den Trümmern Foto © IFAW/Guo Tieliu












