6 Marz 2008
(Moskau) - Eine Beschlussvorlage zum Verbot der russischen Robbenjagd auf Sattelrobben legte der russische Minister für natürliche Ressourcen, Oleg Trutnev, der Regierung vor. Damit soll das Abschlachten der bis zu drei Wochen alten Robbenbabys (Whitecoats) im weißen Meer beendet werden.
Dieses Jahr erlaubt die Regierung das Töten von 137.000 Jungrobben. Allerdings wurden 2007 überhaupt nur 140.000 Sattelrobben im weißen Meer, Nordrussland, geboren. „Anhand der Geburtszahlen der vergangenen Jahre erwarten wir 2008 ähnlich viele Babys,“ so Vorontsova. „Würde also die Quote voll erfüllt, wäre fast der gesamte Nachwuchs vernichtet.“
Der IFAW arbeitet seit Jahren für ein Ende der Robbenjagd in Kanada, aber auch in anderen Ländern der Welt. In Europa wirbt der IFAW für ein Handelsverbot von Robbenprodukten. Damit war er in Belgien und den Niederlanden schon erfolgreich, in Deutschland, Österreich und Italien sind entsprechende Gesetze auf dem Weg.
Ende März wird in Kanada die weltweit größte Jagd auf Meeressäuger wieder
beginnen. Letztes Jahr töteten die kanadischen Robbenjäger mehr als 224.000
junge Sattelrobben, 98,5 Prozent davon waren jünger als drei Monate.
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Tausende dieser keine drei Wochen alten Babyrobben werden bisher in der russischen Robbenjagd getötet. Nun unternimmt der Minister für natürliche Ressourcen erste Schritte, dem ein Ende zu setzen. Foto © IFAW/s. Cook












