Die Provinz Yunnan in China trägt den Spitznamen "das Königreich der Tiere". In den letzten Regenwäldern Chinas leben 60% aller chinesischen Wildtiere und die letzten 200 asiatischen Elefanten. Als bedrohte Art sind sie durch das chinesische Wildtiergesetz geschützt. Trotzdem sinkt die Zahl dieser Tiere durch Jagd und Lebensraumverlust durch Abholzung der Regenwälder sowie Ackerbau stark.
Autobahnen überwachen
Als Teil des IFAW Schutzprogrammes für asiatische Elefanten führten IFAW-Mitarbeiter eine Studie durch und überwachten die 30 Kilometer über einen Zeitraum von über einem Jahr. Im July 2007 wurde die erste Jahresstudie fertig gestellt: 46 Elefanten überquerten in dem Sektor Mengyang den Highway. Dabei wurden ca. 100 Grünpflanzungen am Rande des Highways zerstört und zwei Verkehrsunfälle mit Elefanten aufgezeichnet. Das Ergebnis wurde der Sixiao Highway Managementbehörde sowie der Xishuangbanna Nature Reserve Managementbehörde übermittelt. Beide Regierungsbehörden zeigten sich sehr besorgt. Um die Anzahl der Kollisionen zu verringern, wird der IFAW in Zusammenarbeit mit örtlichen Regierungsbehörden weiterhin den Highway überwachen und behördliche Vorbeugungsmechanismen und Sicherheitsschulungen fördern.
Warnschilder aufstellen
Nachdem der Abschnitt mit dem größte Unfallrisiko identifiziert war, stellten der IFAW und die Sixiao Highwaybehörde Plakate und Schilder auf. Die Autofahrer wurden aufgefordert, nicht zu hupen, und auf bestimmten Streckenabschnitten vorsichtiger zu fahren.














