Immer mehr Menschen auf der ganzen Welt beobachten voller Begeisterung Wale in ihrem natürlichen Lebensraum. An dieser Faszination möchte der IFAW noch mehr Menschen teilhaben lassen.
Einen nördlichen Buckelwal aus dem Wasser springen und mit einem gewaltigen Platschen wieder eintauchen zu sehen ... zu beobachten, wie ein Pottwal seine gewaltige Schwanzflosse (Fluke) übers Wasser erhebt, bevor er abtaucht ... atemlos darauf zu warten, dass eine Grauwalmutter und ihr Kalb nahe genug herankommen, dass man ihnen in die Augen sehen kann ... oder mitzuerleben, wie Buckelwale aus der Gruppe heraus abwechselnd in einen Fischschwarm hineinstoßen, den sie in einem „Luftblasennetz“ gefangen haben ... das sind Momente, die kaum ein Mensch jemals wieder vergisst.
Durch Whalewatching erfahren Kinder und Erwachsene vieles über unseren blauen Planeten, über die wunderbaren Geschöpfe, die unsere Welt teilen, und über die Wichtigkeit, Lebensräume für wildlebende Tiere zu erhalten.
Auch wissenschaftliche Forschungsprogramme haben von der Zusammenarbeit mit lokalen Veranstaltern von Whalewatching-Touren profitiert. Datensammlungen im Rahmen von Whalewatching-Programmen haben dazu beigetragen, dass marine Schutzgebiete und Reservate eingerichtet wurden, die Menschen, Walen und Umwelt zugute kommen.
Seit Jahren organisiert und unterstützt der IFAW internationale Workshops für Whalewatching. Bei diesen Treffen beraten Experten über Verhaltensregeln für Whalewatching. Sie erstellen wissenschaftliche Berichte und überlegen wie die Zusammenarbeit mit Regierungen und der Tourismusindustrie in vielen Ländern verbessert werden kann.
Der IFAW gilt inzwischen weltweit als treibende Kraft hinter Wachstum und Entwicklung eines verantwortungsvollen Whalewatching.
Inzwischen werden in 87 Ländern Whalewatching-Touren angeboten, und weltweit beginnen Küstenregionen, von dieser neuen Industrie wirtschaftlich zu profitieren. Ironischerweise ist Whalewatching selbst in den Ländern populär und im Wachstum begriffen, die noch immer Wale jagen, wie in Japan, Norwegen und Island.














