Noch immer glauben viele Menschen, dass Wale bereits seit 1986 durch das internationale Walfangverbot geschützt sind und nicht mehr gejagt werden. Doch leider entspricht dies nicht der Realität. Trotz des Verbotes wurden seitdem mehr als 30.000 Wale getötet, viele von ihnen unter dem Deckmantel des so genannten "wissenschaftlichen Walfang".
Die deutlichste Aussage über die wahren Motive, die hinter dem Walfang stehen, kam jedoch vom hochrangigen Regierungsbeamten Masyuki Komatsu. Er bezeichnete Wale als „die Kakerlaken der Meere“ und pries Walprodukte wie zum Beispiel Walspeck-Eiscreme und Walburger an.
Unnötige Grausamkeit und
Schmerzen
Einige Wale leben noch bis zu einer Stunde, nachdem sie von
der Sprengkopf-Harpune durchbohrt wurden, die angeblich den sofortigen Tod
bringen soll. Andere Wale werden von Gewehrkugeln durchsiebt. Die Tiere spüren
die Schmerzen der Schusswunden, während sie langsam sterben.
Der Walfang stellt außerdem ein großes Risiko für den Artenschutz dar. Mit der Jagd auf so genannte „häufige“ Arten, steigt dass Risiko, dass bei der Jagd auch bedrohte Arten getötet werden. Die Geschichte hat gezeigt, dass Versuche eines nachhaltigen Walfangs dazu führten, dass verschiedene Arten solange gejagt wurden bis sie auf sehr niedrige Zahlen reduziert waren.
Im Namen der Gier, nicht der Wissenschaft
Die schmerzhafte Tötung von Walen hilft weder der Wissenschaft, noch
den Walen oder den Menschen. Die vorgeschobene Wissenschaft ist vollkommen
unnötig. Es existieren mittlerweile humanere Methoden zur Untersuchungen von
Walen, mit denen gleichwertige Daten gesammelt werden können. Die IWC hat
deutlich herausgestellt, dass die Informationen, die durch Tötung von Walen
gewonnenen wurden, nicht benötigt werden. Daten aus Japans
wissenschaftlichem Walfang sind für das „Wal-Management“ nicht von
Interesse.
Auf japanischen und koreanischen Märkten ist Fleisch von geschützten Walarten weit verbreitet. Der IFAW in Auftrag gegeben Dies konnte in der Vergangenheit bereits mehrfach mittels DNA-Analysen aufgedeckt werden. Der IFAW hat diese Untersuchungen in Auftrag gegeben und hat hiermit eindeutige Beweise gesammelt, die Legalisierung des Walfangs immer auch illegale Tötungen zur Folge hat und den Handel mit bedrohten Arten ankurbelt. Die Untersuchungen deutlich außerdem, dass die derzeitigen Kontrollen und Strafverfolgungen völlig unzureichend sind.
Der IFAW braucht ihre Hilfe, um den illegalen Handel mit Walprodukten aufzudecken. Es ist unser Ziel den „wissenschaftlichen“ Walfang in sinnvolle ökologische Forschung zu überführen und Whalewatching als Alternative zum Walfang zu fördern. Unterstützen Sie unsere Arbeit und unsere Forderungen!














