Companion Animals - Dort helfen, wo die Not am größten ist
In armen und abgelegenen Gegenden, in denen es kaum tierärztliche Versorgung gibt, ist die rasante Vermehrung von Hunden und Katzen ein großes Problem. Für die Nachkommen ist nicht ausreichend Futter vorhanden, Krankheiten können nicht behandelt werden. So wird das Leid der Tiere auch gleichzeitig zum Leid ihrer Besitzer.
Das kommunale Tierschutzprogramm für Hunde und Katzen gibt den Menschen und Tieren in diesen Gegenden wieder Hoffnung. In einigen der ärmsten Gegenden der Welt wird die dringend benötigte tierärztliche Hilfe ebenso geleistet, wie Aufklärungsarbeit zum Thema Tierhaltung. Seit seiner Gründung im Jahr 1999 konnte das aus Tierärzten und freiwilligen Helfern bestehende Companion-Animal-Team Tausende Tiere behandeln, impfen, kastrieren oder sterilisieren.
Haustiere sind stets treue Gefährten. Ihre Loyalität uns gegenüber ist unerschütterlich. Sie sind immer da, wenn wir sie brauchen. Für viele Menschen in den ärmsten Ländern der Welt ist ihr Haustier alles, was sie haben.
Doch die Tiere leiden genauso unter der Armut wie ihre Besitzer. Fehlen die Mittel für eine artgerechte Haltung, werden Haustiere Opfer von Seuchen und Unterernährung oder sie werden ausgesetzt. Hunde und Katzen in Entwicklungsländern leiden vor allem unter Vernachlässigung und Krankheiten.
Für einen Tierfreund ist es schwer zu ertragen, den Leiden seines geliebten Haustieres ohnmächtig gegenüber zu stehen. Genau das passiert täglich in armen Gegenden.
Neue Hoffnung für Tiere und ihre Besitzer
Das kommunale Tierschutzprojekt für Hunde und Katzen in Südafrika wurde vor zehn Jahren von Cora Baileys gegründet. Sie begab sich ganz allein in ein südafrikanisches Township und leistete dort tierärztliche Hilfe. Heute hat es sich das Projekt zum Auftrag gemacht, in den ärmsten Gegenden der Welt für bezahlbare Kastrationen und tierärztliche Betreuung zu sorgen und zum Thema Tierhaltung aufzuklären.
Seit seiner Gründung im Jahr 1999 hat das aus Tierärzten und einheimischen Freiwilligen bestehende mobile Team tausende von Haustieren behandelt, geimpft und kastriert. In den mobilen Tierkliniken werden Flohkuren und Entwurmungen durchgeführt, Notfallhilfe geleistet, Tiere an neue Besitzer vermittelt und Aufklärungsveranstaltungen organisiert.
Das Wohl der Tiere steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Wohl der Bevölkerung der Gemeinden, in denen sie leben. Das Projekt wird auf den jeweiligen Kulturkreis ausgerichtet, in dem es stattfindet und kooperiert mit anderen auf Gemeindeebene arbeitenden Organisationen, um für die Bevölkerung ein besseres Leben zu ermöglichen.
Viele Wohltätigkeitsorganisationen erkennen den ganzheitlich ausgerichteten Ansatz des Projekts an, denn das weitläufige Kooperationsnetzwerk verbessert die Lebensumstände vieler Menschen. Wir verteilen Essenspakete, unterstützen ein Pflege-Aufklärungs-Programm, in dem Menschen die Betreuung Alter und Kranker erklärt wird, betreiben Gärten zum Gemüseanbau, unterstützen Waisenfamilien und verhelfen Gemeinden zum Zugang zu medizinischer Versorgung und zu Betreuungseinrichtungen für Bedürftige.














