Der Tourismus ist eine der weltweit größten und am schnellsten wachsenden
Branchen. Er hat somit das Potential, enormen Wohlstand zu bringen – er kann
aber auch ungeheuren Schaden in den sensiblen und gefährdeten Regionen der Erde
und bei den sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen anrichten.
2. Aktiver Tierschutz - auch im Urlaub
3. Umweltverträglicher Tourismus Responsible Ecotourism
4. Melden Sie illegalen Handel mit geschützten Arten
1. Bewusst einkaufen und gleichzeitig
Gutes tun
Falls Sie in Ihrem Urlaub Souvenirs kaufen wollen, dann sollten Sie zu vor
Ort hergestelltem Kunsthandwerk greifen, um die lokale Bevölkerung zu
unterstützen. So können Sie landestypische Textilien, Keramik, Metall- und
Glasarbeiten, Steinschmuck und Malereien erwerben. Seien Sie aber bitte z.B. bei
Holzschnitzereien vorsichtig und achten Sie darauf, dass das Holz nicht von
übernutzten, gefährdeten Baumarten stammt. Eine weitere sinnvolle Alternative
ist, das Geld einem Projekt zu spenden, das mit seiner Arbeit Lebensräume und
gefährdete Arten schützt, oder Sie besuchen einen Nationalpark oder eine
Tierauffangstation.
Südafrikanische Souvenirs - die bessere Alternativen
2. Aktiver Tierschutz - auch im
Urlaub
Bitte beteiligen Sie sich nicht an Aktivitäten, die grausam für Tiere sind
oder die Wilderei fördern. Dazu gehören beispielsweise die Tropähen-Safaris,
Fotos mit abgerichteten Tieren, der Besuch von Stierkämpfen oder Zirkussen mit
Wildtieren, Reitsafaris, für die häufig kranke, überarbeitete
oder schlecht behandelte Elefanten, Kamelen, Pferden oder Eseln herhalten
müssen.
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3. Umweltverträglicher Tourismus
Ökotourismus hat das Ziel, die Umwelt möglichst
wenig zu belasten. Zu beachten ist allerdings, dass manche Reiseanbieter und
Hotels den Ausdruck “Ökotourismus” benutzen, nur weil er werbewirksam ist,
während deren Angebote tatsächlich viel zu wünschen übrig lassen. Klicken Sie hier
und lesen Sie einige Tipps, wie Sie möglichst umweltschonend
reisen.
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4. Melden Sie illegalen Handel mit geschützten Arten Im Urlaub: Wenn Sie den Verdacht haben, dass Produkte aus bedrohten Tierarten illegal zum Kauf angeboten werden, informieren Sie die lokale Polizei, das Management Ihres Hotels, den Reiseveranstalter oder die Tourismuszentrale vor Ort. Wenn möglich, informieren Sie auch Mitreisende.
Zu Hause: Auch noch nach Ihrer Rückkehr besteht die Möglichkeit, die Funde zu melden. Hilfreich ist hier, wenn Sie hier genaue Angaben zum Ort machen können. Wenden Sie sich an das Bundesamt für Naturschutz (Telefon: 0228/84911311, Mail: citesma@bfn.de) oder an das Zollkriminalamt (Telefon: 0800-9966399, Mail: poststelle@zollkriminalamt.de)
Informieren Sie Freunde und Ihrer Familie über die Gefahr, die der Kauf von
Produkten aus gefährdeten Tierarten mit sich bringt. Bitten Sie sie darum,
eventuell früher gekaufte Artikel aus Wildtieren der örtlichen
Naturschutzbehörde zu übergeben und somit ein gutes Beispiel zu geben. Sie
werden dabei keinen Ärger mit den Behörden bekommen.















