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Reiseziel: Nord- und Südamerika Wildtiersouvenirs im Überfluss

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Skrupellose Händler in den USA und Kanada versuchen immer wieder, den Touristen Produkte aus geschützten Arten zu verkaufen. Darunter zählen unter anderem Produkte von:

Eis-, Braun- und Schwarzbären, Walen, Walrossen und Robben (Felle und Produkte wie Mützen, Schuhe, Robbenöl und Walfleisch) Adlerfedern Reptilitnhäute Pumafelle

In der Karibik sind Schildpatts, Schildkrötenöl, Muscheln, Korallen (insbesondere Schmuck von der Schwarzen Koralle) und Haizähne überall erhältlich, ebenso Produkte aus Reptilienleder und Vogelfedern. Trotz des großen und zahlreichen Angebots sind diese Urlaubssouvenirs meist illegal, und in jedem Fall fördert dieser Handel die Ausbeutung der Natur. 

Das Angebot, der in Südamerika angebotenen Souvenirs ist zu umfangreich, um alle Produkte einzeln aufzählen zu können. Insbesondere im Amazonas Becken sind Produkte aus Häuten, Fellen und Federn im Überfluss zu finden.
 
Einige typische Urlaubsmitbringsel aus Südamerika, die regelmäßig vom Zoll beschlagnahmt werden, sind unter anderem:

  • Häute des Schwarzweißen Teju (Argentinien, Bolivien und Paraguay)
  • Anakondas; entweder lebend oder verarbeitet zu Handtaschen, Brieftaschen oder Gürteln (Argentinien, Kolumbien, Surinam)
  • ähnliche Produkte gefertigt aus Kaimanen (Bolivien, Kolumbien, Venezuela)
  • Fechterschnecken (Kolumbien)
  • Schmuck oder Kämme aus der Grünen Meeresschildkröte (Brasilien, Uruguay)
  • aus Pekari-Haut gefertigte Handtaschen, lebende Leguane (Surinam)
  • rotfüßige Vogelspinnen; entweder lebend für den exotischen Heimtiermarkt beziehungsweise tot, präpariert und eingerahmt (Mexiko)
  • Papageienfedern (Peru, Paraguay). Schon für nur EINE Papageienfeder ist eine Ausfuhrgenehmigung notwendig, da alle diese Vögel auf CITES-Anhang I oder II gelistet sind.
  • Achten Sie in allen Anden-Ländern auf Produkte, die aus dem sehr weichen Fell des Vicuna hergestellt wurden. Der Verkauf ist verboten!
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      Foto © IFAW