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Tod per Mausklick: Wildtierhandel im Internet

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Das Internet ist zum weltweit größten Marktplatz geworden, sieben Tage die Woche und rund um die Uhr geöffnet. Die virtuelle Welt ohne Grenzen bietet viel Raum für kriminelle Machenschaften in aller Anonymität und entwickelt sich zunehmend zu einer wichtigen Plattform für illegalen Wildtierhandel.

Im Rahmen der vom IFAW seit 2004 durchgeführten Studien zum illegalen Wildtierhandel im Internet wurde eine alarmierend hohe Zahl an online gehandelten Wildtierprodukten entdeckt.

Im Oktober 2008 veröffentlichte der IFAW seine neueste Studie „Tod per Mausklick“. Die großangelegte Untersuchung deckte die Größenordnung des Wildtierhandels im Internet auf. Außerdem wurde die Wirksamkeit der zuletzt von Online-Marktplatzbetreibern und Regierungen umgesetzten Maßnahmen gegen den illegalen Handel überprüft.

Die Ergebnisse sind alarmierend: Innerhalb von sechs Wochen entdeckte der IFAW auf Webseiten in elf Ländern über 7.000 Wildtiere und Wildtierprodukte, die online zum Verkauf angeboten wurden. Dabei berücksichtigte diese Studie lediglich die in CITES-Anhang I (höchster Schutzstatus) aufgelisteten Arten und davon auch nur die folgenden Kategorien: Primaten, Elefanten, Reptilien, Produkte von Großkatzen, Nashörner und Wildvögel. Der IFAW fand Angebote für Tierprodukte im Wert von über 23 Millionen Euro und tatsächlich gehandelte Produkte im Wert von 2,7 Millionen Euro.

Klicken Sie hier, um mehr über „Tod per Mausklick“ zu erfahren.