Alexa Kessler, ehemalige Projektleiterin für Haustiere, IFAW Deutschland

Alexa Kessler

Ehemalige Projektleiterin für den Bereich Haustiere, IFAW Deutschland

Alexa arbeitete von 2007 bis September 2015 beim IFAW Deutschland. Zunächst engagierte sie sich in einer Kampagne gegen den illegalen Welpenhandel und koordinierte die nationalen und internationalen Recherchen. Im Anschluss initiierte sie eine Kooperation mit der Tiertafel, die der IFAW seit 2008 unterstützt. 2010 leitete sie die erste deutsche IFAW Tierarztpraxis in Berlin. Von 2011 bis September 2015 war sie Projektleiterin für den Haustierbereich des IFAW in Deutschland. 

Als studierte Wildtierökologin hat Alexa lange im Wildtiermanagement und Naturschutz gearbeitet. Bei verschiedenen wissenschaftlichen Projekten hat sie Wildtiere eingefangen, markiert und besendert, um ihre Lebensweise und Wanderungen zu erfassen und Schutzmaßnahmen zu entwickeln– so unter anderem im Rahmen des“ Projets Lynx Suisse“ in der Schweiz, im Auerwild-Management im Nationalpark Bayerischer Wald sowie beim Murmeltier-Forschungsprojekt der Universität Wien im Nationalpark Berchtesgaden.

Als Artenschutzreferentin beim NABU, Deutschlands größter Naturschutzorganisation, betreute sie das Wildkatzenprojekt und arbeitete vor allem im Biber- und Habitatschutz . Neben wissenschaftlichen Feldarbeiten gehörten die Lobbyarbeit, die Organisation von Veranstaltungen mit Politikern, Jagdverbänden, Wissenschaftlern und Bürgern sowie Naturerlebnisreihen für Kinder zu ihren Haupttätigkeiten.

Gleichzeitig war sie Aktivistin bei Greenpeace und dort an verschiedenen medienwirksamen Aktionen beteiligt. Aufgrund ihrer Erfahrung im Forstmanagement war sie außerdem mehrere Jahre Mitglied des Wald-Fachbeirates bei Greenpeace. Dank dieser Doppelfunktion konnte sie weitere Naturschutzverbände und -vereine mobilisieren, um gemeinsam die Errichtung des Nationalparks Kellerwald-Edersee im waldreichen Hessen durchzusetzen.

Nach diesen Erfolgen arbeitete sie bei Greenpeace Österreich und unterstützte von Wien aus  eine internationale Mangroven-Schutzkampagne. Dort standen Recherchearbeiten zu illegalen Machenschaften der Fischindustrie, die Organisation  groß angelegter Aktionen, um dieses Thema an die Öffentlichkeit zu bringen, und fachlicher Input für die Medien im Vordergrund ihrer Tätigkeit.

Wieder zurück in Deutschland kehrte sie zum NABU zurück und arbeitete dort als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit. Danach wechselte sie in den Klimaschutz und war freiberuflich als Kampagnenleiterin, Pressesprecherin und Aktivistin bei Robin Wood tätig.

Bei Greenpeace bekam Alexa als Aktivistin Spezialausbildungen im Tauchen und Motorboot fahren, um auf Missstände in unserer Umwelt auf besondere Weise aufmerksam machen zu können. Daneben ist sie Aktionskletterin und gab Baum-Kletterkurse für Erwachsene als Training für Demonstrationen und Protestaktionen sowie auch als Naturerlebnis für Kinder.