Rikkert Reijnen, Programmdirektor Wildtierkriminalität

Rikkert Reijnen

Programmdirektor Wildtierkriminalität

Rikkert Reijnen arbeitet seit 2008 beim IFAW. Im Rahmen seiner Tätigkeit setzt er sich vor allem für die Beendigung des illegalen Handels mit seltenen Wildtierarten und Produkten (wie Elfenbein) und einem besseren Schutz des Afrikanischen Elefanten ein. Zudem ist sein Ziel, Politik und Entscheidungsträger in Europa für die Unterstützung von Naturschutzprojekten in Afrika zu gewinnen, um die Wildtierkriminalität zu stoppen und bedrohte Elefantenlebensräume in Afrika zu schützen.

Eine seiner Schwerpunktregionen ist das Horn von Afrika - eine Region, die sowohl als Herkunftsland sowie auch als Transitstrecke für Wildprodukte und lebende Tiere genutzt wird. Über das Horn von Afrika werden die Tiere in den Mittleren Osten und weiter nach Asien geschmuggelt. 

Rikkert Reijnen setzt sich außerdem für die Wiederansiedlung von Wölfen in den Niederlanden ein. In Zusammenarbeit mit deutschen IFAW Büro initiiert er Projekte, um bei den unterschiedlichen Interessenvertretern Akzeptanz für die Rückkehr dieses Raubtiers nach 150 Jahren Abwesenheit zu schaffen.

Neben seiner Arbeit für die IFAW ist Rikkert Reijnen Vorsitzender des Verwaltungsrats der marokkanischen Stiftung für den Primatenschutz. Diese Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, den gefährdeten Barbaren-Makaken in Marokko vor Wilderei und Lebensraumzerstörung zu schützen. 

Bevor Rikkert Reijnen zum IFAW kam, leitete er die Politikabteilung von AAP, Sanctuary for Exotic Animals. Dort initiierte er unter anderem das niederländische Verbot von Wildtieren in Zirkussen und zu anderen Unterhaltungszwecken und wirkte an der Einführung einer sogenannten Positivliste für exotische Tiere mit.