Eis-Mahnmal in Berlin gegen kanadische Robbenjagd

Donnerstag, März 16, 2006
Am 23. März 2006 beginnt die alljährliche kommerzielle Robbenjagd an Kanadas Ostküste. Drei Wochen nach der Geburt der Jungtiere schlachten die Robbenjäger mehr als 300 000 von ihnen ab. Es handelt sich um das weltweit größte Massaker an Meeressäugetieren.
Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) hat sich zum Ziel gesetzt, die Jagd ein für allemal zu beenden. Deshalb fordert der IFAW ein nationales Handelsverbot für alle Robbenprodukte in Deutschland.
 
Am 21. März 2006 um 10:00 Uhr wird der IFAW mit einer Aktion in Berlin auf das Schlachten auf dem Eis aufmerksam machen.
 
Am Potsdamer Platz Süd, nahe der historischen Verkehrsampel, wird die Grünen-Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm eine Eisskulptur enthüllen. Der lebensgroße Robbenjäger und sein Opfer aus Eis mahnen in Sichtweite der kanadischen Botschaft ein Ende des Massakers an. Der kanadische Botschafter Paul Dubois ist eingeladen.
 
IFAW-Experten und Frau Behm stehen für Nachfragen und Interviews zur Verfügung.
 
Mit einer Foto-Ausstellung und einem Info-Stand setzt der IFAW das Protest-Event bis zum 25. März fort.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dörte von der Reith
Presse IFAW Deutschland                                                                 16.3.2006

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