Rotes Eis - die kanadische Robbenjagd

Mittwoch, Juli 6, 2005
Obwohl Kanada längst eine großartige Kulturnation ist und zudem siebtgrößte Wirtschaftsmacht der Welt, hält es immer noch fest an der barbarischen Robbenjagd. Jedes Frühjahr massakrieren kanadische Fischer an der Ostküste 300.000 und mehr Jungrobben mit Knüppel und Gewehren. Das gewaltige Blutvergießen färbt weite Areale des weißen Packeises rot. Die ganze Welt protestiert. Die kanadische Regierung steckt den Kopf in den Sand und rechtfertigt das Schlachten Jahr für Jahr mit wechselnden Argumenten.
Was auf dem Eis passiert, das zigtausendfache Leid unschuldiger Kreaturen, die nicht überzeugenden Begründungen der Politiker - dies deckt eine neue Sonderausstellung auf, mit der der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW) erstmals zu Gast ist im Deutschen Meeremuseum (Stralsund). Der IFAW hat auch die Bundesregierung aufgefor-dert, für Deutschland ein Handelsverbot für Robbenprodukte zu erlassen.
 
Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am 
 
Sonnabend, den 6. August, um 12 Uhr   
 
im Meeresmuseum, Katharinenberg 14-20 in Stralsund. Die Ausstellung läuft bis zum 22. Januar 2006. Bitte geben Sie uns Nachricht, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen können.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Arne Nies, Tel.: 03831-2650221; e-mail: arne.nies@meeresmuseum.de
Ulli Schnapauff, Tel. 040-5554434, e-mail: uschnapauff@ifaw.org
Andreas Dinkelmeyer, Tel. 040-86650015, e-mail: adinkelmeyer@ifaw.org
 
Hamburg/Stralsund, 29. Juli 2005

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Pressekontakt

Ulli Schnapauff (IFAW, Germany)
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+040-555 44 34
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