Löwe im Nairobi Nationalpark bekommt Sendehalsband

Sendehalsband soll helfen Löwen von Menschen fern zu halten.
Dienstag, 24 Januar, 2017
Hamburg

Eine Löwin im Nairobi Nationalpark, Kenia, wurde nun mit einem Satellitenhalsband versehen. Es ist eine von 36 Löwen in dem stadtnahen Nationalpark. Im vergangenen Jahr waren Löwen mehrfach ins Stadtgebiet gegangen und hatten dort auch Menschen angefallen.

„Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) hat sechs Satellitenhalsbänder und 18 Fotofallen zur Verfügung gestellt“, erklärt Andreas Dinkelmeyer, IFAW Pressesprecher in Deutschland. „Die Halsbänder und Fotofallen werden der Nationalparkbehörde (KWS) die Bewegungsmuster der Löwen zeigen. Sie werden zudem dem KWS ermöglichen, in potentiellen Konfliktsituationen frühzeitig einzugreifen.“

Die Halsbänder übermitteln die Positionsdaten der Tiere in Echtzeit an die Nationalparkbehörde und ermöglichen so Eingreifteams rechtzeitig zu reagieren, sollten sich besenderte Löwen in Richtung bewohnter Gebiete bewegen.

2016 lebten im Nairobi Nationalpark 36 Löwen, davon waren drei ausgewachsene Männchen und zehn ausgewachsene Weibchen. 23 Tiere waren Jungtiere. Zwischen 2014 und 2016 wurden schon fünf Löwen mit Halsbändern ausgestattet. Sie sollen auch einem besseren Populationsmanagement dienen. Die Bewegungsmuster sollen auch aufdecken, wo Zäune gebaut oder ausgebessert werden müssen.

Post a comment

Pressekontakt

Andreas Dinkelmeyer
Telefon:
+49 (0)40 866 500 15
Mobiltelefon:
+49 (0)173 622 75 39
E-Mail: