Vulkanausbruch in Indonesien: Der kleine Mambo kämpft ums Überleben

Die Augen des kleinen Mambo sind durch eine Infektion verklebt. © IFAW-COPDörfer wie Sukamenah im Vorgebirge des Mount Sinabung wirken jetzt wie Geisterstädte. Die einzigen Lebenszeichen kommen von den wenigen Tieren, die überlebt haben.

Wir fanden Mambo unter einem Haus. Er war so schwach, dass er kaum sein Köpfchen heben konnte. Seine Geschwister rannten aufgeregt umher. Uns war sofort klar, dass er dringend medizinische Hilfe brauchte.

Mambos Augen waren durch eine Infektion verklebt, seine Nase mit Schmutz verstopft. Er war so schwach, dass er nicht alleine stehen konnte.

Wir reinigten seine Augen und gaben ihm Medizin. Wir hofften zwar, ihn wieder zu seiner Mutter bringen zu können, gleichzeitig wurde uns aber bewusst, dass er dort nicht überleben würde.

Zurück im Hotel flößten wir ihm Flüssigkeit ein und wir versorgten ihn die Nacht hindurch. Am nächsten Morgen ging es ihm schon viel besser: Seine Nase war feucht, er wirkte viel lebendiger und hatte ordentlich Appetit.

Noch ist der kleine Mambo sehr schwach, aber wir hoffen, dass er seine Kräfte bald wiedererlangt.

Unsere Teams sind weiterhin unterwegs, um die Tiere nach den Vulkanausbrüchen zu versorgen. Sie sind hungrig und kommen angelaufen, wenn unser Fahrzeug sich nähert. Einige Tiere haben durch die Vulkanasche Hautirritationen und Augeninfektionen.

Die Tiere haben Angst. Und wir können nur diejenigen medizinisch versorgen, die wir schnell einfangen.

Das indonesische Veterinäramt hat uns Räume zur Verfügung gestellt, in denen wir eine tierärztliche Klinik und eine vorübergehende Unterkunft für die betroffenen Tiere einrichten können. Es ist ein sicherer Zufluchtsort für die Tiere, die zu nah am Vulkan aufgefunden wurden, und für solche, die längerfristige medizinische Versorgung benötigen.

Jennifer Gardner

Dörfer wie Sukamenah im Vorgebirge des Mount Sinabung wirken jetzt wie Geisterstädte. Die einzigen Lebenszeichen kommen von den wenigen Tieren, die überlebt haben.

Wir fanden Mambo unter einem Haus. Er war so schwach, dass er kaum sein Köpfchen heben konnte. Seine Geschwister rannten aufgeregt umher. Uns war sofort klar, dass er dringend medizinische Hilfe brauchte.

Mambos Augen waren durch eine Infektion verklebt, seine Nase mit Schmutz verstopft. Er war so schwach, dass er nicht alleine stehen konnte.

Wir reinigten seine Augen und gaben ihm Medizin. Wir hofften zwar, ihn wieder zu seiner Mutter bringen zu können, gleichzeitig wurde uns aber bewusst, dass er dort nicht überleben würde.

Zurück im Hotel flößten wir ihm Flüssigkeit ein und wir versorgten ihn die Nacht hindurch. Am nächsten Morgen ging es ihm schon viel besser: Seine Nase war feucht, er wirkte viel lebendiger und hatte ordentlich Appetit.

Noch ist der kleine Mambo sehr schwach, aber wir hoffen, dass er seine Kräfte bald wiedererlangt.

Unsere Teams sind weiterhin unterwegs, um die Tiere nach den Vulkanausbrüchen zu versorgen. Sie sind hungrig und kommen angelaufen, wenn unser Fahrzeug sich nähert. Einige Tiere haben durch die Vulkanasche Hautirritationen und Augeninfektionen.

Die Tiere haben Angst. Und wir können nur diejenigen medizinisch versorgen, die wir schnell einfangen.

Das indonesische Veterinäramt hat uns Räume zur Verfügung gestellt, in denen wir eine tierärztliche Klinik und eine vorübergehende Unterkunft für die betroffenen Tiere einrichten können. Es ist ein sicherer Zufluchtsort für die Tiere, die zu nah am Vulkan aufgefunden wurden, und für solche, die längerfristige medizinische Versorgung benötigen.

Jennifer Gardner

Helfen Sie uns, auch bei künftigen Naturkatastrophen schnell handeln zu können.

Post a comment

Experten

Alexa Kessler, Projektleiterin für den Bereich Haustiere, IFAW Deutschland
Projektleiterin für den Bereich Haustiere, IFAW Deutschland
Cora Bailey
Director, Community Led Animal Welfare (CLAW)
Cynthia Milburn, Direktorin Tierschutzaufklärung und -bildung
Direktorin Tierschutzaufklärung und -bildung
Dr. Ian Robinson, Vizepräsident für Kampagnen und internationale Angelegenheiten
Vizepräsident für Kampagnen und internationale Angelegenheiten
Gail A'Brunzo, Leiterin IFAW Wildtierschutz
Leiterin Wildtierschutz, IFAW
Hanna Lentz, Programm-Managerin/Campaignerin, IFAW Zentrale USA
Programm-Managerin/Campaignerin, IFAW Zentrale USA
Kate Nattrass Atema, Programmdirektorin Haustiere
Programmdirektorin Haustiere
Nancy Barr, Programmdirektorin Kinder- und Jugendprogramm “Animal Action“
Programmdirektorin Kinder- und Jugendprogramm “Animal Action“
Shannon Walajtys
Leiterin des Bereichs Katastrophenhilfe