Nach dem Vulkanausbruch in Indonesien: Der kleine Hund Mambo ist auf dem Weg der Besserung

Mambo ist auf dem besten Weg, wieder gesund zu werden.  ©IFAW-COPUnsere Freude ist groß: Der kleine Hund Mambo, den wir vor zwei Wochen verschüttet unter einem Haus gefunden hatten, ist auf dem besten Weg, wieder ganz gesund zu werden!

Als wir ihn fanden, waren seine Augen völlig verklebt und er war so schwach, dass er kaum sein Köpfchen heben konnte. Nun ist der kleine Racker schon so weit genesen, dass er mit den anderen Welpen in unserer Notunterkunft herumspielt, die wir kurzfristig eingerichtet haben, um die Vulkanopfer unterzubringen und medizinisch zu versorgen. Lesen Sie auch  Vulkanausbruch in Indonesien: Der kleine Mambo kämpft ums Überleben.

Mambos Kräfte kehren langsam zurück. Noch ist er zu schwach, um zu toben – oft sucht er sich einen sonnigen Platz im Gras, wo er ein Schläfchen hält. Es wirkt, als würde er die Welt zum ersten Mal sehen: Er sitzt im Gras, sieht in den Himmel oder schaut den anderen Hunden beim Herumtollen zu. Wir sind sehr froh, dass wir ihn gefunden haben und ihn medizinisch versorgen konnten, bevor es zu spät war.

Ein Mitarbeiter der Unterkunft versorgt Mambo mit Futter und Wasser.  ©IFAW-COP

Und wir sind erleichtert, dass wir ein Gebäude gefunden haben, das wir als tierärztliche Klinik und als Unterkunft für die Tiere nutzen können. Dank unseren Förderern haben wir einen sicheren Unterbringungsort für die Tiere, bis sie nach Hause zurückkehren können. 

Hunde wie Mambo werden von uns so lange versorgt, bis die Menschen in ihre Häuser zurückkehren dürfen und wir sie hoffentlich wieder zu ihren Besitzern zurückbringen können. Nachdem die Hunde wochenlang auf sich allein gestellt waren, bekommen sie von uns jetzt regelmäßige Mahlzeiten, sauberes Trinkwasser und ein Bad, um sie von Schmutz und Flöhen zu befreien. Und es gibt freiwillige Helfer, die in der Unterkunft wohnen. Dies ist besonders für die Sozialisierung der Hundewelpen wichtig.

Wir wissen nicht, wie lange es dauern wird, bis die Menschen wieder in ihre Häuser zurückkehren können. Der Mount Sinabung ist einer der unberechenbarsten Vulkane Indonesiens. Wissenschaftler sind nicht in der Lage, seine Ausbrüche vorherzusagen. Und da er momentan ständig aktiv ist, herrscht nach wie vor höchste Alarmstufe. 

Es ist sehr nervenaufreibend, in der Nähe eines unberechenbaren Vulkans zu arbeiten. Jeden Tag erhalten wir neue Warnmeldungen. Bevor wir die Notunterkunft hatten, durften wir an manchen Tagen nicht in die betroffenen Dörfer fahren, um die Tiere dort zu füttern und medizinisch zu versorgen. Unser Partner vor Ort, das Centre for Orangutan Protection (COP) hat die Situation drei Wochen lang überwacht und Teams in die Dörfer geschickt, wann immer es möglich war.

Jetzt, wo wir eine Notunterkunft haben, können wir die Tiere aus den am stärksten gefährdeten Dörfern vorübergehend dort unterbringen. Das bedeutet, dass sowohl die Tiere als auch unsere Rettungsteams in Sicherheit sind. 

Jennifer Gardner

Nur dank der Unterstützung unserer Spender können wir Rettungsaktionen wie diese durchführen. Helfen Sie uns dabei.

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Experten

Alexa Kessler, Projektleiterin für den Bereich Haustiere, IFAW Deutschland
Projektleiterin für den Bereich Haustiere, IFAW Deutschland
Cora Bailey
Director, Community Led Animal Welfare (CLAW)
Cynthia Milburn, Direktorin Tierschutzaufklärung und -bildung
Direktorin Tierschutzaufklärung und -bildung
Dr. Ian Robinson, Vizepräsident für Kampagnen und internationale Angelegenheiten
Vizepräsident für Kampagnen und internationale Angelegenheiten
Gail A'Brunzo, Leiterin IFAW Wildtierschutz
Leiterin Wildtierschutz, IFAW
Hanna Lentz, Programm-Managerin/Campaignerin, IFAW Zentrale USA
Programm-Managerin/Campaignerin, IFAW Zentrale USA
Kate Nattrass Atema, Programmdirektorin Haustiere
Programmdirektorin Haustiere
Nancy Barr, Programmdirektorin Kinder- und Jugendprogramm “Animal Action“
Programmdirektorin Kinder- und Jugendprogramm “Animal Action“
Shannon Walajtys
Leiterin des Bereichs Katastrophenhilfe