Kamerun: Trainings gegen Wilderei zeigen bereits Wirkung

Ranger im Bouba Njida Nationalpark mit einem der 43 Wilderer, die das Team seit dem 1. Juli 2013 festgenommen hat.

Von März bis Mai 2013 führte der IFAW im Bouba Njida Nationalpark in Kamerun ein Training durch. Ziel war es, die dortigen Ranger besser für den Kampf gegen illegale Wilderer zu wappnen. Denn oft sind sie schlecht ausgerüstet und manchmal sogar unbewaffnet. Trotzdem werden sie an die Frontlinie geschickt, wo sie auf zunehmend gewalttätige Wilderer treffen, die auch nicht zögern, zu schießen. Lesen Sie auch: Ranger sind unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf für den Schutz des Afrikanischen Elefanten

Die Nachrichten, die wir bereits zwei Monaten nach dem Training von unseren Kollegen vor Ort erhalten, sind sehr ermutigend: Trotz Regenzeit und den damit verbundenen Schwierigkeiten und Gefahren für die Patrouillen (u.a. durch eingeschränkte Sicht) konnten seit dem 1. Juli 43 Wilderer festgenommen und 22 Waffen beschlagnahmt werden.

In Kürze bekommt das Team in Bouba Njida auch Ausrüstung und Material vom IFAW. Dies wird es den Rangern ermöglichen, den Nationalpark und die dort lebenden Elefanten noch wirksamer zu schützen.

Céline Sissler-Bienvenu

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Céline Sissler-Bienvenu,Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
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