ABSCHIED VON ZEKE

Zeke war ein großer tapsiger Rhodesian Ridgeback und außerdem mein bester Freund.Zeke war ein großer tapsiger Rhodesian Ridgeback und außerdem mein bester Freund. Er ist dieses Jahr gestorben und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke.

Zeke war bei weitem nicht perfekt, z.B. war es mit ihm immer eine Katastrophe, wenn Essen in Reichweite war. Er konnte bei anderen Leuten blitzschnell ein Sandwich vom Tisch stibitzen, was mich natürlich immer schrecklich in Verlegenheit brachte. Er war auch ziemlich eigensinnig, und im Umgang mit ihm war ich eher Verhandlungspartner als die Person, die die Anweisungen gibt.

Doch wenn ich sage, er war „mein bester Freund“, dann meine ich das auch so. Wir machten jeden Tag einen langen Spaziergang auf den kleinen Pfaden und Stränden in Cape Cod. Genau deshalb wurde er auch 14 Jahre alt, was für einen großen Hund ein sehr hohes Alter ist. Er ging unglaublich gern zur Müllkippe, wo ich niemanden aus der Familie jemals hinbekam. Sie hassten den Gestank, der in Zekes Nase wie Parfum war.

Er war bis zum Ende ein aktiver Hund. Auch an dem Tag, als er starb, ging ich noch mit ihm spazieren.

Ich bin kein abergläubischer Mensch, aber manchmal wird man doch stutzig. Er starb an einem Feiertag und alle drei Kinder waren zu Hause. Es war fast, als hätte er geplant zu gehen, wenn die gesamte Familie zusammen ist. Er hatte einen sehr sanften Tod, er lag neben dem Feuer, während meine zwei Töchter ihm Trost zusprachen. Er schlief, sein Atem wurde flach und dann war er weg.

Wir können in der Familie nicht über ihn sprechen, ohne emotional zu werden. Er war für uns alle ein wichtiger Teil unseres Lebens. Unsere jüngste Tochter, die vor kurzem ihren College-Abschluss gemacht hat, kannte kein Leben ohne ihn seit sie acht war!

Leider kann ich den Helfern und Förderern des IFAW kein Patentrezept für solch eine Situation liefern. Ich weiß nur, dass Ihnen allen Tiere sehr viel bedeuten und deshalb kam ich auf die Idee, einfach meine Gedanken über Zeke niederzuschreiben und sie Ihnen mitzuteilen.

Ich bin sicher, dass vielen von Ihnen so etwas schon einmal passiert ist. Durch das Aufschreiben allein wird mein Schmerz schon erleichtert. Das ist die Kraft der Worte.

Der Verlust eines Haustiers ist oft eine sehr einsame Trauer. Ich bekam Unterstützung von vielen Tierliebhabern hier beim IFAW, die Zeke kannten, die auch schon ein Haustier verloren hatten und die genau wissen, was ich gerade durchmache.

Wenn Sie ebenfalls vom Verlust eines Haustiers erzählen möchten, dann hinterlassen Sie uns Ihre Geschichte doch einfach im Kommentarbereich und vielleicht helfen wir damit ja anderen Leuten, die das Gleiche durchmachen müssen.

-- Fred

Kommentare: 2

 
Gast
2 Jahre ago

In welchem Jahr 2010,2011 oder 2012

 
Gast
3 Jahre ago

Am 23.02.2003 musste ich meinen Perserkarter Sascha einschläfern lassen.
Er wurde nur 4,5 Jahre alt. Aber Krebs macht eben vor keinem Alter halt.
An einem kalten trüben Tag danach haben wir ihn im Feld zwischen zwei kleinen Birken begraben. Ich habe Sascha bis heute nicht vergessen, denn wir hatten eine wunderschöne Zeit mit ihm.

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Experten

Alexa Kessler, Projektleiterin für den Bereich Haustiere, IFAW Deutschland
Projektleiterin für den Bereich Haustiere, IFAW Deutschland
Cora Bailey
Director, Community Led Animal Welfare (CLAW)
Cynthia Milburn, Direktorin Tierschutzaufklärung und -bildung
Direktorin Tierschutzaufklärung und -bildung
Dr. Ian Robinson, Vizepräsident für Kampagnen und internationale Angelegenheiten
Vizepräsident für Kampagnen und internationale Angelegenheiten
Gail A'Brunzo, Leiterin IFAW Wildtierschutz
Leiterin Wildtierschutz, IFAW
Hanna Lentz, Programm-Managerin/Campaignerin, IFAW Zentrale USA
Programm-Managerin/Campaignerin, IFAW Zentrale USA
Kate Nattrass Atema, Programmdirektorin Haustiere
Programmdirektorin Haustiere
Nancy Barr, Programmdirektorin Kinder- und Jugendprogramm “Animal Action“
Programmdirektorin Kinder- und Jugendprogramm “Animal Action“
Shannon Walajtys
Leiterin des Bereichs Katastrophenhilfe