Europäer fordern EU-weites Handelsverbot für Robbenprodukte
„Die Tatsache, dass so viele Menschen aus ganz Europa hierher kommen, um zu demonstrieren, zeigt, wie stark hier die Opposition gegen die Robbenjagd ist,“ so Dr. Ralf Sonntag, Leiter der europäischen Robbenkampagne des IFAW. „Europäer wollen ein EU-weites Handelsverbot, da das das einzige Mittel ist, das helfen kann, die Robbenjagd zu beenden.“
Gestern abend um 20 Uhr beendete die kanadische Regierung offiziell die diesjährige Robbenjagd. Nach letzten, vorläufigen Angaben des kanadischen Fischereiministeriums wurden ca. 206.456 Sattelrobben getötet, die erlaubte Quote betrug 275.000. Die endgültigen Statistiken werden erst im November veröffentlicht. Nicht gezählt werden die Robben, die verletzt werden, aber dann ins Wasser flüchten und ertrinken. Dies können je nach Wetterlage zwischen 5 und 50 Prozent der Jungtiere sein.