Walfang: Transparency kritisiert Stimmenkauf durch die Japaner
Donnerstag, Juni 15, 2006
Berlin
Dazu fordert „Transparency International“ die internationale Körperschaft
auf, die den Walfang und den Schutz der Wale regelt. Transparency ist eine
unabhängige Organisation, die sich die Bekämpfung der Korruption zur Aufgabe
gemacht hat.
Sonderinteressen, so Tranparency, würden die Entscheidungen der IWC beeinflussen, die vom 16. bis 20. Juni in St. Kitts (Karibik) tagt. “Sie kompromittieren die Integrität und den Sinn der IWC.“
Seit Mitte der 90erJahre lässt sich beobachten, dass eine steigende Anzahl von Ländern der IWC beitritt und sich bei den Abstimmungen zum Walschutz immer dem Stimmverhalten Japans anschließt. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) war 1997 an einer brisanten Untersuchung beteiligt, die zeigte, wie Japan mit Wirtschaftshilfe den Karibik-Raum für seine Zwecke instrumentalisiert hat.
Seither unterstützen die sechs Länder Antigua und Barbuda, Dominica, Grenada, St.Kitts und Nevis, Sta. Lucia und St. Vincent und die Grenadinen die japanischen Forderungen nach einer Ausweitung des Walfangs.
Japanische Politiker machen nicht einmal einen Hehl aus dieser Politik. Sie nennen die Scheckbuch-Diplomatie aber „Stimmenkonsolidierung“.
Der IFAW hat in der Karibik immer wieder das Augenmerk auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten gelenkt, die im Beobachten von Walen liegen. Inzwischen gibt es zahlreiche Kleinbetriebe, die Touristen aufs Meer zu den Walen hinausfahren. Dieser Gewerbezweig verzeichnet jetzt schon einen Umsatz von rund 10 Mio Euro im Jahr – mit steigender Tendenz.
Sonderinteressen, so Tranparency, würden die Entscheidungen der IWC beeinflussen, die vom 16. bis 20. Juni in St. Kitts (Karibik) tagt. “Sie kompromittieren die Integrität und den Sinn der IWC.“
Seit Mitte der 90erJahre lässt sich beobachten, dass eine steigende Anzahl von Ländern der IWC beitritt und sich bei den Abstimmungen zum Walschutz immer dem Stimmverhalten Japans anschließt. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) war 1997 an einer brisanten Untersuchung beteiligt, die zeigte, wie Japan mit Wirtschaftshilfe den Karibik-Raum für seine Zwecke instrumentalisiert hat.
Seither unterstützen die sechs Länder Antigua und Barbuda, Dominica, Grenada, St.Kitts und Nevis, Sta. Lucia und St. Vincent und die Grenadinen die japanischen Forderungen nach einer Ausweitung des Walfangs.
Japanische Politiker machen nicht einmal einen Hehl aus dieser Politik. Sie nennen die Scheckbuch-Diplomatie aber „Stimmenkonsolidierung“.
Der IFAW hat in der Karibik immer wieder das Augenmerk auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten gelenkt, die im Beobachten von Walen liegen. Inzwischen gibt es zahlreiche Kleinbetriebe, die Touristen aufs Meer zu den Walen hinausfahren. Dieser Gewerbezweig verzeichnet jetzt schon einen Umsatz von rund 10 Mio Euro im Jahr – mit steigender Tendenz.