800.000 Euro für Haitis Tiere
Die Koalition, geleitet vom IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) und der WSPA Welttierschutzgesellschaft wird das Geld in erster Linie dazu verwenden, eine Veterinärmedizinische Infrastruktur wieder aufzubauen und die Situation der Tiere in Haiti zu verbessern.
Kernpunkte des Programms sind:
- Ausbildung haitianischer Tiermediziner und Tierarzthelfer, mindestens 200 Tierarzthelfer sollen geschult werden
- Aufbau einer lückenlosen Kühlkette für Impfstoffe, um Impfkampagnen durchführen zu können
- Unterstützung des Aufbaus eines epidemiologischen Netzwerks, so soll einem Laboratorium und Labormitarbeitern ermöglicht werden, gezielte Impfkampagnen, beispielsweise gegen Milzbrand oder Tollwut, durchzuführen.
„Unser Ziel ist es, eine dauerhafte Verbesserung für die Millionen Tiere in Haiti zu erreichen und damit automatisch auch für die Menschen,“ erklärt Ian Robinson, Leiter der IFAW Tiernothilfe. „Da wir als Koalition verschiedener Tierschutzgruppen auftreten, haben wir die einmalige Gelegenheit, die Tiergesundheit landesweit zu verbessern.“
„Dieses Programm wird in enger Zusammenarbeit mit den haitianischen Ministerien für Landwirtschaft, Umwelt und Gesundheit durchgeführt,“ sagt James Sawyer von der WSPA. „Nur so können wir dauerhafte Strukturen aufbauen, die den Tieren auch in Zukunft helfen.“