Tierschutz-Koalition hilft Tieren in Haiti
Das ARCH-Team arbeitet mit Mitgliedern der haitianischen Regierung und internationalen Organisationen wie der UNO zusammen, um die dringendsten Tierschutz-Probleme zu identifizieren. Gleichzeitig entwickelt es langfristige Strategien für den Aufbau einer tiermedizinischen Infrastruktur sowie breit angelegten Impf- und Kastrationsprogrammen.
„Der Zustand dieser Tiere war schon vor dem Erdbeben schlecht, also reicht es nicht aus, nur Soforthilfe zu leisten,“ so Ian Robinson, Leiter der Katastrophenhilfe des IFAW. „Wir müssen nachhaltige Lösungen finden, um die Situation der Tiere und damit auch die der Menschen in Haiti dauerhaft zu verbessern.“
Die haitianische Regierung besitzt nicht genügend Medizin und Impfstoffe, um Hunde vor Tollwut und Nutztiere vor Krankheiten wie beispielsweise Milzbrand und Schweine-Cholera zu schützen. Die erste Lieferung mit dringend benötigter Arznei und Ausrüstung traf gestern in der Dominikanischen Republik ein und wird von dort aus nach Haiti gebracht.
Tierschutz-Organisationen gründeten die Animal Relief Coalition for Haiti (ARCH), um so vielen Tieren so schnell wie möglich helfen zu können. Zu ARCH gehören derzeit: IFAW, WSPA, American Humane Association, Best Friends, Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals (GB), In Defense of Animals, American Veterinary Medical Association, Antigua and Barbuda Humane Society, American Society for the Prevention of Cruelty to Animals, United Animal Nations, Kinship Circle, One Voice, American Veterinary Medical Foundation, Swiss Animal Protection and Petfinder.com Foundation. ARCH-Mitglieder fordern andere Tierschutzorganisationen auf, sich an der gemeinsamen Hilfe zu beteiligen.