Gesetzentwurf zum Handelsverbot für Robbenprodukte an EU weitergeleitet
Mittwoch, Februar 13, 2008
Berlin
„Ein Handelsverbot in Deutschland ist ein wichtiger Schritt für die Beendigung
der Robbenjagd in Kanada und entspricht dem Willen der Wähler“, so Dr. Ralf
Sonntag, Direktor des IFAW-Deutschland. „85,5 Prozent der Bundesbürger lehnen
die Jagd ab. Deshalb ist es wichtig, das Gesetz nach der Prüfung durch die EU
umgehend umzusetzen. Der nächste Schritt muss dann ein EU-weites Handelsverbot
sein. Wir erwarten, dass die Bundesregierung sich auch dort konsequent für den
Schutz der Robben einsetzt. Denn das Schlachten auf dem Eis geht im März wieder
los.“
Trotz jahrzehntelanger internationaler Proteste ließ sich die kanadische Regierung bisher nicht davon abhalten, jedes Jahr Hunderttausende junger Robben zum Töten freizugeben. Nach jahrelanger Überzeugungsarbeit des IFAW handeln viele Regierungen nun, indem sie ihre Märkte für Robbenprodukte schließen. Handelsverbote existieren bereits in den USA, Mexiko, Kroatien, Slowenien, Belgien und den Niederlanden. In Österreich und Italien sind entsprechende Gesetze in Arbeit.
Die europäischen Handelsverbote zeigen bereits direkte Auswirkungen in Kanada. Kanadischen Medienberichten zufolge warnte Bruce Williams, Vorsitzender des Kanadischen Pelzinstituts, im Januar vor einer Versammlung von 100 Robbenjägern, dass die Robbenjagdindustrie wegen der wachsenden Opposition in Europa vor einer Krise stehe, da entscheidende Märkte dort geschlossen würden. „Wenn das Produkt keinen kommerziellen Wert mehr hat, ist es verdammt,“ so Williams. Selbst Kanadas Fischereiminister Loyola Sullivan gab zu, dass es schwer werden würde, die Anti-Robbenjagd-Lobby in Europa zu stoppen.
„Wir appellieren deshalb an Kanada, diesen grausamen Unsinn endlich zu beenden,“ so Sonntag. „Die Jagd ist unwirtschaftlich, verschlingt Unsummen an Subventionen und beschädigt Kanadas Ruf in der internationalen Staatengemeinschaft.“
Trotz jahrzehntelanger internationaler Proteste ließ sich die kanadische Regierung bisher nicht davon abhalten, jedes Jahr Hunderttausende junger Robben zum Töten freizugeben. Nach jahrelanger Überzeugungsarbeit des IFAW handeln viele Regierungen nun, indem sie ihre Märkte für Robbenprodukte schließen. Handelsverbote existieren bereits in den USA, Mexiko, Kroatien, Slowenien, Belgien und den Niederlanden. In Österreich und Italien sind entsprechende Gesetze in Arbeit.
Die europäischen Handelsverbote zeigen bereits direkte Auswirkungen in Kanada. Kanadischen Medienberichten zufolge warnte Bruce Williams, Vorsitzender des Kanadischen Pelzinstituts, im Januar vor einer Versammlung von 100 Robbenjägern, dass die Robbenjagdindustrie wegen der wachsenden Opposition in Europa vor einer Krise stehe, da entscheidende Märkte dort geschlossen würden. „Wenn das Produkt keinen kommerziellen Wert mehr hat, ist es verdammt,“ so Williams. Selbst Kanadas Fischereiminister Loyola Sullivan gab zu, dass es schwer werden würde, die Anti-Robbenjagd-Lobby in Europa zu stoppen.
„Wir appellieren deshalb an Kanada, diesen grausamen Unsinn endlich zu beenden,“ so Sonntag. „Die Jagd ist unwirtschaftlich, verschlingt Unsummen an Subventionen und beschädigt Kanadas Ruf in der internationalen Staatengemeinschaft.“
Pressekontakt
Dörte von der Reith (IFAW, Germany)
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