Hunderte verölte Seevögel vor ostfriesischen Inseln
Freitag, November 9, 2007
Hamburg
Sofortige, professionelle Hilfe ist jetzt die einzige Chance für die verölten
Vögel. Ein einziger Tropfen Öl reicht aus, um die Wasserdichtigkeit des
Gefieders zu zerstören. Die Tiere kühlen dann rasch aus, erleiden einen
Flüssigkeitsverlust und werden schnell schwächer. Für den Umgang mit verölten
Vögeln gibt es internationale Richtlinien, die jetzt schnell zum Einsatz kommen
müssen. Auf keinen Fall sollten Anwohner die Tiere berühren oder mitnehmen.
Im Februar 2007 hat der IFAW eine Studie zur chronischen Ölverschmutzung in europäischen Gewässern und deren Auswirkungen auf Seevögel herausgegeben. Der IFAW fordert auf der Grundlage dieser Untersuchung effektivere Gesetze gegen die kontinuierliche Ölverschmutzung und strengere Maßnahmen zu deren Umsetzung und Überwachung.
„Die chronische Ölverschmutzung unserer Meere stellt für die Seevögel eine konstante Bedrohung dar“, so Dr. Elvira von Schenck, Tierärztin und Tiernothilfe-Expertin des IFAW-Deutschland. „Es ist dringend erforderlich, die Einhaltung geltender Gesetze strenger zu kontrollieren und so die Gefahr von Ölunfällen schon im Vorfeld zu minimieren. Wenn die Katastrophe erstmal passiert ist, gerät jede Hilfe zum Wettlauf mit der Zeit.“
Im Februar 2007 hat der IFAW eine Studie zur chronischen Ölverschmutzung in europäischen Gewässern und deren Auswirkungen auf Seevögel herausgegeben. Der IFAW fordert auf der Grundlage dieser Untersuchung effektivere Gesetze gegen die kontinuierliche Ölverschmutzung und strengere Maßnahmen zu deren Umsetzung und Überwachung.
„Die chronische Ölverschmutzung unserer Meere stellt für die Seevögel eine konstante Bedrohung dar“, so Dr. Elvira von Schenck, Tierärztin und Tiernothilfe-Expertin des IFAW-Deutschland. „Es ist dringend erforderlich, die Einhaltung geltender Gesetze strenger zu kontrollieren und so die Gefahr von Ölunfällen schon im Vorfeld zu minimieren. Wenn die Katastrophe erstmal passiert ist, gerät jede Hilfe zum Wettlauf mit der Zeit.“
Pressekontakt
Dörte von der Reith (IFAW, Germany)
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