Nationales Handelsverbot für Robbenprodukte
Donnerstag, Oktober 18, 2007
Hamburg
Bundesminister Seehofer hat in einer öffentlichen Stellungnahme im März 2007
erklärt, ein nationales Handelsverbot zügig umsetzen zu wollen, da ein
entsprechendes Gesetzgebungsverfahren auf EU-Ebene Jahre dauern könne. In einem
Brief an den IFAW vom September 2007 erklärte Seehofer jedoch, dass
Bundeskanzlerin Angela Merkel nun erstmal ein Gutachten der EU-Kommission zu
diesem Thema abwarten will.
Dabei hat EU-Umweltkommissar Dimas den Mitgliedsstaaten nahegelegt, nationale Verbote einzuführen. Einzig möglichst viele nationale Gesetze können den Handel eindämmen und schließlich auch ein EU-weites Verbot herbeiführen. Daher sollte Deutschland dem Beispiel Belgiens, Sloweniens und der Niederlande nun endlich folgen, die bereits Handelsverbote eingeführt haben.
„Was braucht die Bundesregierung noch, als sämtliche Stimmen des Deutschen Bundestages?“ fragt Dr. Ralf Sonntag, Direktor des IFAW-Deutschland. „Es ist ein Skandal, dass einzelne Ministerien und Bundeskanzlerin Merkel den Willen der gewählten Volksvertretung ignorieren und die Verantwortung nun wieder der EU zuschieben. Auf eine EU-Regelung können die Robben nicht warten, denn die nächste Jagdsaison beginnt im Frühjahr!“
Laut einer vom IFAW in Auftrag gegebenen Infratest-Studie befürworten 75,8% der Bundesbürger ein nationales Handelsverbot.
Um die Bundesregierung an ihre Verpflichtung gegenüber dem Bundestag zu erinnern, schaltet der IFAW am morgigen Jahrestag des Bundestagsbeschlusses Anzeigen in drei deutschen Tageszeitungen. Die Anzeigen entwickelte die Hamburger Werbeagentur Springer & Jacoby unentgeltlich für den IFAW.
Dabei hat EU-Umweltkommissar Dimas den Mitgliedsstaaten nahegelegt, nationale Verbote einzuführen. Einzig möglichst viele nationale Gesetze können den Handel eindämmen und schließlich auch ein EU-weites Verbot herbeiführen. Daher sollte Deutschland dem Beispiel Belgiens, Sloweniens und der Niederlande nun endlich folgen, die bereits Handelsverbote eingeführt haben.
„Was braucht die Bundesregierung noch, als sämtliche Stimmen des Deutschen Bundestages?“ fragt Dr. Ralf Sonntag, Direktor des IFAW-Deutschland. „Es ist ein Skandal, dass einzelne Ministerien und Bundeskanzlerin Merkel den Willen der gewählten Volksvertretung ignorieren und die Verantwortung nun wieder der EU zuschieben. Auf eine EU-Regelung können die Robben nicht warten, denn die nächste Jagdsaison beginnt im Frühjahr!“
Laut einer vom IFAW in Auftrag gegebenen Infratest-Studie befürworten 75,8% der Bundesbürger ein nationales Handelsverbot.
Um die Bundesregierung an ihre Verpflichtung gegenüber dem Bundestag zu erinnern, schaltet der IFAW am morgigen Jahrestag des Bundestagsbeschlusses Anzeigen in drei deutschen Tageszeitungen. Die Anzeigen entwickelte die Hamburger Werbeagentur Springer & Jacoby unentgeltlich für den IFAW.