Elfenbeinschmuggel: 3,9 Tonnen in Hongkong beschlagnahmt
Die Sicherstellung der Stoßzähne in Hongkong ist nur die letzte in einer
Reihe von Beschlagnahmungen der letzten
Jahre:
· Januar 2005: Kenia 176 kg
· August 2005: Brazaville, Kongo,
250 kg
· April 2005: Addis Abeba,
Äthiopien, 450 kg
· Februar 2005:
Amsterdam, Niederlande, 22 Füße, 8 Stoßzähne, drei Schwänze, ein Schädel und
eine komplette Elefantenhaut
·
November 2004: Großbritannien, 142 unterschiedliche
Elefanten-produkte
· September
2004: Singapur, 870 kg
· Juli 2004:
Spanien, 3,36 Tonnen Elfenbein, 100 kg
Elefantenhaar
· 2002: Singapur, 6,5
Tonnen Elfenbein, der bisher größte Fund illegalen Elfenbeins seit Inkrafttreten
des internationalen Handelsverbots 1989
Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA oder englisch CITES – UN Convention on International Trade in Endangered Species) einigte sich auf ein völliges internationales Handelsverbot ab 1989. Allerdings wurde schon 1997 der eingeschränkte Elfenbeinhandel aus Namibia, Botswana, Simbabwe wieder erlaubt. Vor allem Japan und Südafrika drängen auf eine weitere Lockerung des internationalen Handelsverbots.